Rabenclub

Hallo, ihr lieben Rabenclubkinder!

Ich bin es, der Kigora! Weil wir uns so lange nicht mehr gesehen haben, schreibe ich euch nun diesen Brief. Wie auch ihr, muss ich Zuhause bleiben, damit ich mich nicht mit dem blöden Virus anstecke. Leider kann deswegen auch der Rabenclub in nächster Zeit nicht stattfinden.

Ich habe grade die ganze Kirche für mich allein. In den ersten Tagen war es echt cool, durch die ganzen Räume zu fliegen, aber dann wurde mir langweilig. Nach ein paar Tagen kam mir dann eine mega Idee: Ich habe das Rabenclubteam angerufen, und die lieben Mitarbeiter haben mir dann eine Aufgabe gegeben. Ich sollte ein Haus bauen. Eins aus Bauklötzen. Da habe ich erstmal drüber gelacht. Das kann doch jedes Kind! Aber naja, ich habe dann angefangen und ein richtig großes Haus gebaut. Aber das ist andauernd eingestürzt. Nach dem 3. Mal habe ich nach dem Problem gesucht und gefunden… Der Tisch auf dem ich gebaut habe, hat gewackelt. Als ich es auf dem Boden probiert habe, stand das Haus dann, und alle meine Legofiguren durften darin einziehen.

Das erinnert mich an eine Geschichte, die mir meine Mutter mal erzählt hat, als ich noch ein Küken war…  

Jesus steht mal wieder in einer Menschenmenge und möchte ihnen von Gott erzählen. Die Menschen hörten gern den Geschichten zu, die Jesus erzählte. „Wenn ihr meinen Lehren folgt“, sagt er, „seid ihr wie der kluge Mann, der sein Haus auf einem festen Fundament (Untergrund/Boden) baute, wie in dieser Geschichte:

Zwei Männer wollten ein Haus bauen. Der kluge Mann baute sein Haus auf Steinen. Der Regen kam, das Wasser stieg und der Wind blies, aber sein Haus stand fest.

Aber wenn ihr ignoriert, was ich sage, seid ihr wie der andere Mann. Er war so töricht, sein Haus auf Sand zu bauen. Es hatte kein Fundament, und als es regnete und der Wind blies, stürzte sein Haus ein!“

Aber wenn ihr ignoriert, was ich sage, seid ihr wie der andere Mann. Er war so töricht, sein Haus auf Sand zu bauen. Es hatte kein Fundament, und als es regnete und der Wind blies, stürzte sein Haus ein!“

Gott als Fundament zu haben ist gut, denn wenn wir mal schwere Zeiten haben, wird er uns beistehen. Auch ist es ein gutes Fundament, das zu tun, was Jesus gesagt hat. Am wichtigsten war es ihm, dass wir unsere Mitmenschen lieben. Das heißt auch, dass wir uns alle gegenseitig unterstützen- und nicht böse mit dem anderen sein sollen.                                                              

Hätte ich bei meinem Hausbau mal besser auf das Fundament geachtet!

Ich habe euch noch meine persönliche Ideenliste mitgebracht:

Kigoras  Ideenliste  gegen Langeweile
  1. Baue auch ein Haus. Verwende dabei was du willst. Vielleicht baust du dir auch ein Haus aus Decken und übernachtest darin…
  2. Bastle einen Schmetterling aus einer Toilettenpapierrolle. (Anleitung unten)
  3. Male ein Bild von mir (Kigora) und dir.
  4. Übe doch schon mal für Ostern und sag deinem Geschwisterkind oder deinen Eltern sie sollen 5 von dir ausgesuchte Spielsachen im Zimmer verstecken, die du finden musst. Danach versteckst du das Spielzeug. Dabei stoppt ihr die Zeit. Der schnellste Finder gewinnt.
  5. Male eine Osterkarte mit deinen Fingern. Wie das geht? Die Anleitung findest du unten.
  6. Schreibe mit deinen Eltern eine E- mail an mich, in der du per Anhang ein Foto von deinen gebastelten Sachen, dem Bild mit uns oder deinem Haus sendest. Ich freue mich immer über Post.

Meine E- mailanschrift: kigora.kirche.schnellenbach@gmx.de

Ich hoffe, dass die Ideen hilfreich sind. Bleib gesund und munter!

Dein Kigora

 

 

 

 

 

Rabenclub_Anleitungen

Hier gibt die Seite als kompletten Download (inkl. Geschichte):

Rabenclub_Hausbau